Zahnungsbeginn bei Babys

Das Zahnen ist – genau wie Sprechen und Laufen – ein wichtiger Meilenstein im Leben Ihres Kindes. Wann es startet, ist sehr individuell: Bei den meisten Babys erscheinen die ersten Zähne im Alter von etwa 6 Monaten, bei manchen bereits im 3. Lebensmonat. Selten aber doch gibt es auch Kinder, deren Zahnungsprozess erst mit 12 Monaten startet. Die Entwicklung der Zähne ist notwendig, damit Ihr Kind in der Lage ist, feste Nahrung zu essen. Das wiederum ist Voraussetzung für eine optimale Entwicklung und ein starkes Immunsystem. Dabei kann der Zahnungsprozess jedoch unangenehme Symptome verursachen, wie z.B.

  • empfindliches und geschwollenes Zahnfleisch,
  • Sabbern und in Folge Haut-Ausschläge an Kinn und Wangen,
  • Schlaf-Probleme.

Zahnungsprozess: vom Baby-Alter bis 21

Wenn Sie und Ihr Partner in Ihrer Kindheit früh bzw. spät zum Zahnen begonnen haben, wird das bei Ihrem Kind wahrscheinlich ebenso der Fall sein. In der Regel erscheinen zuerst die beiden unteren Vorderzähne oder die zentralen Schneidezähne. Die Reihenfolge kann variieren, fast immer aber erscheinen die Zähne paarweise. Diese allerersten Zähnchen verursachen in der Regel kaum Beschwerden, da die Kanten sehr dünn sind und leicht durchs Zahnfleisch kommen. Wenn Ihr Kind etwa 1 Jahr alt ist, beginnen die hinteren Zähne zu wachsen: Die Entwicklung der Backenzähne ist häufig unangenehmer und schmerzhafter. Grund sind ihre breiten Flächen, die Druck und Schmerzen verursachen können, wenn sie durchs Zahnfleisch dringen. Spätestens bis zum Erreichen des 3. Lebensjahres sollten alle Milchzähne an ihrer Stelle sein.

Etwa im Alter von 6 Jahren beginnt der Prozess von vorne: Dann nämlich werden die Milchzähne durch die permanenten, erwachsenen Zähne ausgetauscht. Dieser Vorgang dauert sehr lange. Erst im Alter zwischen 17 und 21 Jahren erscheinen schließlich die Weisheitszähne.


Linderung von Zahnungssymptomen Ihres Babys

Das Zahnen ist individuell beschwerlich für ein Baby: Einige Kinder zeigen wenig oder kaum Symptome, während andere stark sabbern, schlecht schlafen oder untertags weinerlich sind. Sie als Eltern können Ihrem Baby helfen – z.B. mit einer sanften Zahnfleisch-Massage oder mit im Kühlschrank leicht vorgekühlten Beißringen. Linderung bringt auch ein beruhigendes Zahngel auf natürlicher Basis. Sie können es direkt aufs Zahnfleisch oder einfach auf einen Schnuller auftragen.